Unterwegs

[Unterwegs] Elbenwald Festival – The Good, The Bad, The Nerdy #1

Monatelanges Warten hatte ein Ende – letztes Wochenende hatte nun endlich das langersehnte Elbenwald Festival stattgefunden! (Übrigens immer noch keine Werbung – alles selbst bezahlt!) Was es genau damit auf sich hat, hatte ich euch hier bereits einmal vorgestellt. Im Voraus hatte ich mit so einigen Problemen zu kämpfen, vor allem was die Begleitung und damit einhergehende Unterkunft anging. Aber schlussendlich hat sich alles zum Guten gewendet und – Spoiler Alert – ich hatte ein wahnsinnig gutes Wochenende! Das konnten leider nicht alle von sich behaupten, ihr werdet online auch auf viel Kritik treffen. Auch ich habe dazu viel zusagen, weswegen ich meinen Bericht über das Festival zweiteilen werden. Im Folgenden erzähle ich euch, was ich alles erlebt habe, im nächsten dann etwas allgemeiner, wie ich die Organisation und das ganze Drumherum empfunden habe.

Tag 1 – Ankunft & Wetterchaos

Da ich glücklicherweise aus Hamburg kommend keine allzu weite Anreise vor mir hatte und außerdem ein Zelt von Elbenwald gebucht hatte, durfte ich mich auf eine sehr entspannte Anreise freuen. Mittags bin ich dann also mit Sack und Pack losgefahren um pünktlich zu den ersten Programmpunkten um 15 Uhr angekommen und eingecheckt zu haben. Der Plan ging ohne Probleme auf, nur dass wir doch längere Zeit auf den Shuttle-Bus warten mussten, der außerdem nicht richtig ausgeschildert war. Aber ein Haufen an kostümierten jungen Leuten ist nicht zu übersehen, weswegen ich mir keine Sorgen gemacht habe den Bus zu übersehen. Also weiter entspannt zum Festivalgelände und zur Einweisung des Zeltes. Hier hat man dann die ersten Timing-Probleme gemerkt, als unser Zelt noch nicht mit Luftmatratzen ausgestattet war. Aber auch das habe ich nicht als Problem gesehen – 15 Uhr nachmittags brauche ich auch einfach noch keine. Warum also Zeitstress machen? Also Gepäck abgeladen und ab auf das Gelände!

Nach einem kurzen Rundgang über das Gelände und Auskundschaften der einzelnen Stationen trat schließlich Gloryhammer als Opening Act im Fan-Dome auf. Die Band kannte ich vorher nicht, aber allein für die Performance kann man mal vorbeischauen. Wie der Name schon sagt singen sie über – Hammer! Mit fantasievollen Kleidungen und dicken Rüstungen taten sie mir in der Hitze fast etwas Leid, aber sie haben ihre Show gut durchgezogen!

Nach einer kurzen Rückkehr zum Zelt, bei der auch unsere Matratzen verteilt wurden, stand 18.30 Uhr die offizielle Eröffnung des Festivals an. Los ging es mit einer Aufführung des Kontaktjongleurs Kelvin Kalkus, der gleich eine Prise Magie ausgestrahlt hat. Im Anschluss wollte man dann etwas das Programm vorstellen, aber über die Vorstellung des Nerd-Quiz kam man nicht hinaus. Denn hier wurde die Veranstaltung bereits aufgrund einer offiziellen Sturmwarnung unterbrochen, bei der alle Teilnehmer dazu aufgefordert wurden das Gelände zu verlassen und in den Autos Schutz zu suchen. Draußen sah man dann auch die bedrohlichen schwarzen Wolken immer näher kommen. Kaum in Rettung gebracht ging der Regen dann schließlich auch gut los gefolgt von starken Sturmböen. Es war recht unklar wie lange das Ganze dauern sollte, also war Geduld gefragt. Im Nachhinein muss man zum Glück sagen – alles halb so schlimm! Die Zelte standen alle noch, nur einzelne unbefestigte Pavillons hat es erwischt. Und wer Pavillons trotz angekündigter Sturmwarnung nicht ordentlich befestigt, sorry, aber der ist selbst Schuld.

Der Sturm zieht vorbei

Jedenfalls stand dem Festival dann nichts mehr im Wege, die Sonne kam schnell wieder zurück. Sehr Leid tat es mir aber leider um die Band #zweiraumsilke! Die sollte im Anschluss an das Opening auftreten, aber natürlich sind die Leute nur langsam wieder auf das Festival zurückgekehrt und dann meist gleich zum nächsten Act auf der zweiten Bühne. So sah das Publikum leider etwas überschaubar aus, obwohl die Band echt gut Stimmung gemacht hat! Zeitlich blieben ihnen dann auch nur noch 30 Minuten, zum Abschluss ist dann als Überraschungsgast sogar Tommy Krappweis mit aufgetreten. Nur wie gesagt sehr schade, dass das so wenige mitbekommen haben durch das Sturmchaos. Wir übrigens auch nicht, wir waren bereits unterwegs zu Fiddler’s Green!

Fiddler’s Green dürfte dem ein oder anderen sogar ein Begriff sein, sie spielen regelmäßig auf dem Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum, das mehrmals jährlich quer durch Deutschland stattfindet. Ich habe sie noch nie gehört oder gesehen, aber die Männer wissen ihr Publikum zu begeistern! Nach 29 Jahren sollte man das aber auch raushaben, haha! So ist die Menge durch die Gegend gehüpft und hat jeden Spaß mitgemacht, den sich die Band ausgedacht hat. Rückblickend würde ich auch fast sagen, dass der Auftritt einer des bestbesuchtesten des ganzen Festivals war, trotz Sturmchaos und früher Anreise am Donnerstag. Im Anschluss haben wir noch kurz in die nachfolgende Band Le Fly gehört, aber ehrlich gesagt waren wir für den Tag schon recht gut bedient, weshalb wir den Tag haben ausklingen lassen.

Tag 2 – Von Star zu Star

Leider hatte sich der Sturm noch nicht ganz gelegt und die Zelte standen in direkter Nähe zum Wald, weshalb man die ganze Nacht vom Baumrascheln wachgehalten wurde. Ich habe tatsächlich den Großteil der Nacht kein Auge zugetan, erst gegen 5 Uhr morgens habe ich noch eine Stunde schlaf bekommen. Dementsprechend gerädert war ich dann auch am zweiten Tag, aber was tut man nicht alles für ein nerdiges Wochenende!

Gleich zum Start haben wir uns mit unseren Zeltnachbarn zum Nerd-Quiz angemeldet. Eigentlich hätten wir auch gerne noch den ein oder anderen Workshop mitgenommen, aber bei den Schlangen zur Anmeldung war das kaum möglich. Die Leute standen schon Stunden vorher am Stand, damit sie sich anmelden konnten – so wichtig waren uns die Workshops dann ehrlich gesagt doch nicht um uns diesen Stress anzutun. Also sind wir nur als “Glory Neighbars” beim Quiz dabei gewesen! (Eigentlich Neighbours, an unseren Englischkenntnissen hat es aber nicht gehapert!) Gefragt wurden dann schließlich Disney-Songs, Gaming-Wissen, Serien- und Filmdetails, Soundtracks, etc. Mit 15 von 22 Punkten in der ersten Runde waren wir zwar gar nicht schlecht, aber für ein Siegertreppchen hat es dann doch nicht gereicht. Wie viele Punkte wir in der zweiten Runde erreicht haben, wissen wir leider nicht, da die Auswertung ungeplant später eingeschoben wurde, als niemand von uns zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Aber gewonnen hätten wir garantiert nicht, also halb so wild. Spaß gemacht hat es trotzdem.

“Hi, I’m Tom!” – “Oh really? Never would have guessed that.”

Ich hatte ja das große Glück zwei der begehrten Foto-Tickets für die Star-Gäste im Voraus ergattert zu haben. Deshalb ging es für mich nach einer kurzen Mittagspause zum Foto- und Autogrammzelt, wo Tom Felton schon bald eintreffen sollte. Er war auch der erste Stargast, weshalb das Zelt noch recht unorganisiert schien und niemand wusste wo man sich anstellen sollte. Leider hat sich auch daraufhin keine richtige Schlange gebildet, es standen einfach so viele Leute ohne Foto-Ticket vor dem Eingang nur um einen Blick auf Tom zu erhaschen. So ganz habe ich das nicht nachvollzogen, da schon im Anschluss ein öffentlicher Auftritt von ihm geplant war. Das Treffen lief dann wie erwartet auch wirklich kurz ab und Tom scheint echt gerne “Darling” zu sagen, was ich persönlich leider gar nicht mag, haha! Aber er war echt nett und hat sich auch mal etwas Zeit genommen, falls einer mehr vom Herzen lassen wollte. Insgesamt haben die ganzen Fotos aber bestimmt trotzdem nur 20 Minuten gedauert, dann ging es für ihn schon weiter. Wir haben unsere Fotos dann ausgedruckt in die Hand bekommen. Sie scheinen sogar unsere Gesichter bearbeitet zu haben, die sehen ganz weich aus. Na dann hat sich die Investition in die 60€ wenigsten etwas gelohnt!

Das Foto musste natürlich schnellstmöglich in das Zelt in Sicherheit gebracht werden, also einmal zurück zum Campingzelt und wieder umkehren. Eigentlich sollte im Anschluss ein Q&A mit Evanna Lynch und Tom Felton inklusive Konzert stattfinden, aber aufgrund des Sturms am Vortag wurde Evannas Flug gestrichen. Das hat ihre ganzen Foto- und Autogrammtermine nach hinten verschoben, aber leider auch das Q&A durcheinander geworfen. Mit etwas Verspätung kam dann also nur Tom auf die Bühne uns hat sich Fragen wie “Was denkst du über Drary” (“I think it’s beautiful”), “Liest du Fanfictions”, “Was ist dein Lieblingshaus” oder “Hast du es nicht satt immer noch über Harry Potter ausgefragt zu werden” gestellt. Er hat das ganze mit Humor genommen, auch wenn ich mir persönlich denke, dass er eigentlich schon gern von Harry Potter loskommen möchte. Aber wer weiß das schon so genau außer Tom. Zum Schluss hat er dann noch ein paar Songs auf seiner Gitarre gespielt. Apropos Gitarre – in seinen Instagram Stories an dem Tag war er in Hamburg in der Innenstadt unterwegs und hat ganz in der Nähe meines Arbeitsplatzes einfach so auf der Straße gespielt. Ich habe natürlich meinen Kollegen Bescheid gegeben, aber leider haben sie ihn nicht mehr erwischt… Wäre auch zu lustig gewesen!

Danach habe ich dann weiterhin versucht mein Foto mit Evanna zu bekommen, die ja bereits verspätet war. Aber auch zum bereits verschobenen Termin hat sie es nicht geschafft – erst nach 20 Uhr ist sie schließlich eingetroffen und hat trotzdem noch ihr Programm durchgezogen. Respekt dafür! Nach dem stressigen Tag trotzdem noch die Fans glücklich machen zu wollen war bestimmt nicht einfach. Leider hat man den Fotos die späte Zeit angemerkt – sie sind deutlich dunkler und auch bei der Bearbeitung wie bei Tom wurde gespart. Und man hätte mir ja auch mal sagen können, dass sich was in meiner Brille spiegelt… Man hat wirklich versucht alle so schnell wie möglich durchzubekommen. Hätte ich das gewusst, hätte ich den Ausweichtermin am Samstag genommen. Aber Evanna selbst war natürlich total lieb!

Mit etwas Verspätung bin ich dann zu meinem einzigen richtigen Musik-Act des Tages eingetroffen. Versengold hat sich die Ehre gegeben und die besten Hits ihres 15-jährigen Bestehens zum Besten gegeben. Auch Versengold hatte ich vorher noch nicht gekannt, aber gefallen hat es mir trotzdem sehr! Aufgrund meiner doch sehr kurzen Nacht bin ich danach auch im Zelt geblieben und habe versucht einiges an Schlaf für den letzten Tag nachzuholen. Hat das geklappt? Leider nein.

Tag 3 – Der entspannte Musik-Tag

Nachts ist es leider richtig kalt geworden, sodass ich mich in immer mehr und mehr Schichten eingedeckt habe, was aber leider nichts gebracht hat. Etwa 2-3 Stunden Schlaf habe ich trotzdem bekommen, das war doch schon mal mehr als in der vorherigen Nacht. Wir sind dann auch los und wollten uns im Merchandise-Store mit einer tollen Decke eindecken (Pun unintended), aber leider war bis auf die Einhorn-Plüschdecken alles weg. Aber meine Herren, ist die flauschig! Und auch noch auf 10€ runtergesetzt! Konnte man im Prinzip nichts falsch machen, also in Anbetracht der letzten Nacht durfte sie dann mit.

Als “Glory Neighbars” ging es dann erneut zum Quiz – dieses Mal mit Harry Potter Spezial und Gastmoderator! Obwohl Coldmirror erst später für eine Q&A-Runde angekündigt war, kam sie doch bereits ein paar Stunden früher auf die Bühne und hat unsere Köpfe zum Rauchen gebracht. Leute, ich habe mich noch nie so dumm gefühlt, was Harry Potter angeht. Während wir in der ersten Runde noch ganz gut abgeschnitten haben, haperte es in der zweiten Runde doch sehr. Einige Fragen gingen über Fantastic Beasts, wo ich absolut keine Ahnung habe, aber auch bei der Benennung von magischen Gegenständen musste ich leider passen. Aber gut, bei über 60 teilnehmenden Gruppen war die Chance auf das Siegertreppchen sowieso gering.

Während der Auszählung der Quizergebnisse hat dann schließlich nicht nur Coldmirror verfrüht ihr Q&A angefangen (man ist die sympathisch, die Frau!), nein, auch Tom Felton wurde noch einmal angekündigt! Vollkommen ungeplant konnten also auch die Samstagsgäste noch den Songs von ihm lauschen. Die Überraschung ist echt gut gelungen. Ich war nur leider so hungrig, dass ich mich verziehen musste. Wer hätte gedacht, dass ich mal verschwinde, wenn Tom Felton auf der Bühne steht, haha! Aber menschliche Bedürfnisse gehen nun mal vor.

Nach einer kurzen Zeltpause stand eins der Konzerte an, auf die ich mich am meisten gefreut hatte. Dabei kannte ich die Songs der Band noch gar nicht! Jamie Campbell Bower, unter anderem bekannt aus The Mortal Instruments, Twilight oder Harry Potter ist unter die Musiker gegangen – mit seiner Band Counterfeit gibt er nun Punkrock zum Besten. Gefreut habe ich mich auf ein geiles Konzert, bekommen habe ich ein geiles Konzert in der ersten Reihe! Ich vermute mal, dass vor allem Tagesgäste vor dem Zelt angestanden haben, denn wir wussten bereits, dass es noch weitere Eingänge gibt, vor die wir uns natürlich gleich angestellt haben. Und so kam es, dass ich ohne jedes Rennen auf einmal in der ersten Reihe stand, das habe ich tatsächlich noch nie geschafft.

Counterfeit fand ich absolut spitze! In der ersten Reihe wird man natürlich auch aus Gruppenzwang dazu gebracht mitzumachen, haha! Die Nähe zum Publikum war auch aussergewöhnlich stark – dass die Sänger sich direkt ans Publikum an den Zaun stellen ist nicht neu, aber dass er sich direkt in die Menge stellt zum Singen, das war schon sehr cool! Im Nachhinein muss ich jedoch sagen, dass es eine Band ist, die ich mir lieber live als auf CD anhöre. Die Songs gefallen mir schon, aber das Feeling kommt mir dann doch nicht ganz rüber. Sollten sie mal wieder nach Deutschland kommen, wisst ihr, wo ihr mich findet!

Gleich danach sollte die Foto-Session mit Coldmirror stattfinden, die frei zugänglich war, weshalb wir uns auf zum Foto-Zelt gemacht haben. Die Menschenschlange war aber so unglaublich lang und chaotisch, dass wir es gar nicht versucht haben uns anzustellen. Ein Glück, denn was man im Nachhinein so auf Social Media gelesen hat, war schon nicht schön. Die Leuten wurden wohl von A nach B geschickt, Leute haben sich vorgedrängelt, eine echte Schlange kam nie zu Stande, etc. Und irgendwann war dann halt auch finito, 3 Stunden Anstehen für nichts. Wir haben uns derweil weitere Auftritte angesehen, was auch definitiv die richtige Entscheidung war!

So durften wir dann auf der kleinen Waldbühne unter anderem den großartigen Tommy Krappweis mit seiner Impro-Band Harpo Speaks belauschen, aber auch im Anschluss den herrlichen Jan Hegenberg, der vor allem den Gamern unter uns ein Begriff sein dürfte. Auch hier war die Zuschauerintegration einfach super, bei Harpo Speaks durfte jeder mit auf die Bühne, der den Refrain von “Ein echter wahrer Held” singen konnte (und wollte, also nicht ich), Jan Hegenberg hat nach jedem Song einen Zuschauer Purzelbäume auf der Bühne machen lassen, weil der wohl eine Wette einlösen musste. Und wenn er die Purzelbäume eh machen muss, warum dann nicht auch gleich auf der Bühne?

Man merkt, dass der dritte Tag wirklich von Musik-Auftritten geprägt war, denn zum Abschluss stand schließlich das große Film-Orchester an! Das muss man auch erstmal erleben, dass für ein Festival ein ganzes Orchester angereist kommt. Aber genau das hat Elbenwald organisiert, sodass wir alle zusammen im Fan-Dome Star Wars, Harry Potter, Herr der Ringe und zum krönenden Abschluss Fluch der Karibik lauschen durften! Ich muss ehrlich sagen, dass ich keinen großen Unterschied zum Soundtrack festgestellt habe – es war so perfekt, dass es auch fast vom Band hätte kommen können.

Es stand also nur noch ein Auftritt auf unserer To Do-Liste zum Abhaken und das war der werte Herr Kristian Nairn, besser bekannt als Hodor aus Game of Thrones, der abends noch als DJ aufgelegt hat. Natürlich sind wir hin, leider aber auch recht schnell wieder weg. Man muss halt doch sagen, dass es normale Clubmusik ist und das höre ich nun mal nicht. Ich habe irgendwie mehr “nerdige Einflüsse” erwartet und mal kurz für 10 Sekunden das GoT-Intro in einem 2-Stunden-Auftritt einzubauen reicht für mich nicht. Aber das ist okay, andere hatten ihren Spaß. Stattdessen sind wir kurz zur anderen Band rüber, die noch auf dem Programm standen – Koenix. Noch nie von gehört oder gesehen, aber das Bühnenbild war doch schon mal sehr interessant. Ich musste einmal nachschauen, wie die Musik bezeichnet werden soll, denn für mich ist es doch sehr schwer zu beschreiben: tanzbarer Mittelalterrock! War interessant, aber leider auch wieder nicht nicht wirklich meins. Ich kann dem Dudelsack einfach nicht allzu lange zuhören. Also haben wir mit dem Programm abgeschlossen und haben uns noch einen entspannten Abend im Zelt gemacht.

Tag 4 – Abreise und Wehmut

Am nächsten Tag stand dann schließlich nur noch die Abreise bevor. Mit ganzen 5 Stunden Schlaf habe ich außerdem meinen Schlafrekord im Zelt geknackt (Einhorn-Plüschdecke sei Dank), sodass wir uns einigermaßen frisch ans Einräumen und Abfahren machen konnten. Zu Hause habe ich den Schlafmangel dann auch volle Kante zu spüren bekommen und bin schließlich schnell auf dem Sofa eingepennt.

Dieser Text ist nun wirklich sehr lang geworden, wer es bis hierhin geschafft hat – Chapeau! Aber was auf jeden Fall rausgekommen sein sollte, ist wie unglaublich viel es für mich zu erleben gab. Der ganze Stress im Voraus hat sich für mich gelohnt. Ich hatte eine ganz wunderbare Zeit und hätte diese noch gerne verlängert. Gleichzeitig muss man aber zugeben, dass nicht alles bei Elbenwald reibungslos verlief. Mehr dazu und allgemeines Feedback zur Organisation des Festivals dann schließlich in einem zweiten Post. Dieser Beitrag wird definitiv schon zu lang, haha!

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2 Comments

  • Nicole

    Ich bin schon gespannt auf deinen zweiten Post, aber freut mich, dass du trotzdem eine schöne Zeit hattest und Tom hätte ich ja auch so gerne mal live getroffen. Verfolge seine Karriere immer noch und fand ihn in der 3. Staffel von The flash auch super, aber leider war er nur eine Staffel Teil des Teams. Ich glaube ja das so Fototermine für die auch komisch sind bzw. wüsste ich da gar nicht was ich nun sagen sollte :D. Aber so ein Bild ist halt schon was geniales für einen Fan und ne tolle Erinnerung. Das er dann wiederum in der Hamburger innenstadt einfach mal so gespielt hat, finde ich wahnsinnig toll. Genaus wie das Evanna ihr Programm trotz anstregendem Tag und Verspätung durchgezogen hat. Respekt dafür, andere haben da ja echt richtige Starallüren und hätten das nicht gemacht. Ich finde es nur schade, dass die Bildqualität hier schlechter ist, das hat ja trotzdem genauso viel gekostet.

    Ansosnten bin ich gespannt, ob es die Veranstaltung noch mal gibt und dann wird man bestimmt auch einiges der Kritik umsetzen. So ein erstes Mal ist ja doch immer was Besonders und läuft nie fehlerfrei ab.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Ich wusste gar nicht, dass es noch ein Buch mit fast dem selben Titel gibt, das musste ich nun gleich mal googlen und das hat ja scheinbar auch was mit Magie zu tun :D.

    Ich fand die Serie auch echt super, weil die Handlung wirklich spannend war und der Cast gut harmoniert hat. Aber hat halt nicht sollen sein. Vielleicht wagt sich ja irgendwann noch mal jemand an den Stoff ran.

    Star Crossed hat meine Mum ja wahnnsinig gerne geschaut, mir hatte die nicht komplett zugesagt, aber ist halt immer doof, wenn es nur eine Staffel gibt. Mir ging es da auch noch mit The Tomorrow People von The Cw so. Weiß nicht ob du das kennst, aber die Serie war auch echt richtig gut.

  • Nicci Trallafitti

    Hey!
    Es freut mich, dass du eine schöne Zeit hattest.
    Der Schlafmangel den man zu solchen Events etc durchmacht ist schon nicht ohne 😀
    Und irgendwie überlebt man ja doch, haha. Zuhause angekommen hat man erstmal ordentlich was nachzuholen und ich glaube man ist überglücklich, im eigenen Bett schlafen zu können.
    Das mit dem Sturm ist natürlich doof.
    Ich war vor einigen Wochen auf so nem Harry Potter Event auf Schloss Burg, das war organisatorisch echt so ne Sache.. Die Luna Schauspielerin war auch vor Ort, ich habe aber kein Foto gemacht, das war mir dann einfach zu teuer. Nichtsdestotrotz ist es schon cool dass es so etwas gibt 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicci

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