[Book Chat] In Short – Time’s Edge, Flame in the Mist, A Closed and Common Orbit

Ich bin diesem Blog wirklich noch sehr viele Book Chats schuldig, um genau zu sein 13 Stück. Auch aus dem März habe ich noch einige Bücher, über die schreiben möchte, mit ich auch bald wieder etwas aufhole und mich auf meine aktuellen Bücher konzentrieren kann. Dieses Mal geht es um eine enttäuschende Zeitreisengeschichte, ein Fantasy-Buch mit Schauplatz Japan und außerdem eine Reise auf ferne Planeten.

Time’s Edge (The Chronos Files #2) – Rysa Walker

To stop her sadistic grandfather, Saul, and his band of time travelers from rewriting history, Kate must race to retrieve the CHRONOS keys before they fall into the Cyrists’ hands. If she jumps back in time and pulls the wrong key–one that might tip off the Cyrists to her strategy–her whole plan could come crashing down, jeopardizing the future of millions of innocent people. Kate’s only ally is Kiernan, who also carries the time-traveling gene. But their growing bond threatens everything Kate is trying to rebuild with Trey, her boyfriend who can’t remember the relationship she can’t forget.
As evidence of Saul’s twisted mind builds, Kate’s missions become more complex, blurring the line between good and evil. Which of the people Saul plans to sacrifice in the past can she and Kiernan save without risking their ultimate goal–or their own lives? (Quelle)

Time’s Edge ist der Nachfolgeband zu Timebound, das ich letzten Dezember gelesen habe und zu dessen Reihe ich auch den dritten Band bereits gedownloadet hatte. Diese Reihe hatte mit dem Zeitreisen eigentlich ein Element, mit dem ich sie eigentlich hätte mögen MÜSSEN. Aber leider musste ich mir im zweiten Band doch eingestehen, nachdem ich mich bereits durch den ersten Band gequält habe, dass mir diese Reihe nur kostbare Lesezeit stehen wird, die ich lieber in Bücher stecke, die ich wirklich mag. Somit habe ich das Buch bei der Hälfte abgebrochen und den dritten Band bereits von meinem Kindle gelöscht, damit es auch nicht mehr auf meinem TBR erscheint. Ich wollte die Reihe wirklich sehr gerne mögen, aber ich fand die Geschichte einfach viel zu verwirrend – die ganzen Personen und Zusammenhänge haben es unnötig verkompliziert. Auch die Charaktere haben mich nicht überzeugt, die Kapitel waren viel zu lang und ich fand es kurz gesagt einfach nur langweilig. Ich hatte nicht das Gefühl, beim Lesen überhaupt irgendwelche Fortschritte zu machen. Aber immerhin konnte ich somit gleich 2 Bücher von meinem TBR verbannen.

Flame in the Mist – Renée Adhieh

The only daughter of a prominent samurai, Mariko has always known she’d been raised for one purpose and one purpose only: to marry. Never mind her cunning, which rivals that of her twin brother, Kenshin, or her skills as an accomplished alchemist. Since Mariko was not born a boy, her fate was sealed the moment she drew her first breath.
So, at just seventeen years old, Mariko is sent to the imperial palace to meet her betrothed, a man she did not choose, for the very first time. But the journey is cut short when Mariko’s convoy is viciously attacked by the Black Clan, a dangerous group of bandits who’ve been hired to kill Mariko before she reaches the palace.
The lone survivor, Mariko narrowly escapes to the woods, where she plots her revenge. Dressed as a peasant boy, she sets out to infiltrate the Black Clan and hunt down those responsible for the target on her back. Once she’s within their ranks, though, Mariko finds for the first time she’s appreciated for her intellect and abilities. She even finds herself falling in love—a love that will force her to question everything she’s ever known about her family, her purpose, and her deepest desires. (Quelle)

Hach ja, wie vielen YA Büchern mit Schauplatz in Japan habe ich inzwischen eine Chance gegebenen? Und wieviele haben mich überzeugt? Nicht sehr viele, und leider stehe ich auch Flame in the Mist eher kritisch gegenüber. Dass man es nicht wirklich als Mulan-Retelling bezeichnen sollte, wusste ich zum Glück bereits vorher, denn sonst wäre ich total enttäuscht worden. So habe ich einfach nur ein mittelmäßiges Buch präsentiert bekommen. Im Großen und Ganzen fühlt sich die Story einfach nicht ganz rund an – den Prolog hätte man sich irgendwie sparen können, das World-Building war kaum vorhanden und die Magie durch fehlende Erklärungen recht verwirrend. Auch fand ich Mariko einen Großteil der Zeit eher nervig. In den Kapiteln von ihrem Bruder Kenshin bekommt man immer erzählt wie klug sie doch ist, aber wieso lernen wir diese Seite nicht bei ihr selbst kennen? Meistens trifft sie doch recht dumme Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar sind. Auch die Romanze fand ich etwas fehl am Platz. Die Spannung lässt den Großteil des Buches auf sich warten, aber dann – das ENDE! Das letzte Drittel hat dann noch einmal richtig ausgeholt und mit einigen interessanten Storywendungen und einem fiesen Cliffhanger aufgewartet. Ich habe zwar sehr viele Kritikpunkte an dem Buch, aber es ist immer noch gut genug, dass ich wissen möchte wie es mit Mariko weitergeht.

A Closed and Common Orbit – Becky Chambers

Lovelace was once merely a ship’s artificial intelligence. When she wakes up in an new body, following a total system shut-down and reboot, she has no memory of what came before. As Lovelace learns to negotiate the universe and discover who she is, she makes friends with Pepper, an excitable engineer, who’s determined to help her learn and grow.

Together, Pepper and Lovey will discover that no matter how vast space is, two people can fill it together. (Quelle)

Der erste Band A Long Way To A Small Angry Planet hat mir letztes Jahr sehr gut gefallen. Hierbei handelt es sich zwar um einen zweiten Teil, er kann jedoch auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängerteils gelesen werden. Es muss jedoch beachtet werden, dass dann durchaus einige Details aus dem ersten Teil aufgegriffen werden. Es gibt somit einen Schauplatzwechsel vom Schiff hinunter auf einen Planeten, was auch die Stimmung etwas verändert. Während der erste Band außerdem sehr episodenhaft daherkam, ist dieses Buch viel zusammenhängender, da es auch nur zwei Sichtweisen gibt. Die Geschichte springt aber nicht nur zwischen zwei Perspektiven, sondern auch zwischen zwei Zeiten – wird Peppers Geschichte von Kindesbeinen an erzählt und wie sich ihre Geschichte mit dem von Lovelace verknüpft. Lovelace ist die AI, die wir im ersten Band kennen gelernt haben und die jetzt lernen muss, sich in ihrem neuen Körper zu arrangieren. Die Geschichte rund um Pepper und Lovelace fühlt sich wie ein Kreis an, der geschlossen wird. Für mich kommt dieser Band zwar nicht an den großartigen ersten Band ran, aber trotzdem ist auch A Closed And Common Orbit ein wundervolles Buch, was einen gefangen nimmt und erneut viele wichtige Themen rund um Identitätsfindung anspricht.

 

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