[Book Chat] New World: Ashes – Jennifer Wilson

Auf diese Buchreihe bin ich damals aufmerksam geworden, als ich BenjaminofTomes noch auf YouTube gefolgt bin. Er hat ja sein eigenes Micro Publishing Unternehmen OfTomes gegründet, mit dem er unter anderem die ganze New World-Reihe veröffentlicht hat. Den ersten Band habe ich inzwischen vor über einem Jahr gelesen und da auch der dritte Teil letzten Oktober endlich veröffentlicht wurde ist es eigentlich an der Zeit diese Reihe einmal zu beenden. Da dies der zweite Band der Reihe ist, gebe ich euch erstmal den Klappentext des ersten Buches New World: Rising, bevor ich dann mehr zu New World: Ashes schreibe.

Klappentext

Since witnessing her parents’ murders at the age of eleven, Phoenix’s only purpose in life has been to uphold her mother’s dying words- to be strong and survive. But surviving outside of The Walls- outside of The Sanctuary- is more like a drawn-out death sentence. A cruel and ruthless city, Tartarus is run by the Tribes whose motto is simple, “Join or die.”

Refusing to join and determined to live, Phoenix fights to survive in this savage world. But who can she trust, when no one can be trusted? Not even herself. (Quelle)

Der erste Band hat uns in eine düstere Welt mitgenommen, in der die Protagonistin allein ums Überleben kämpfen muss. Erst als sie eines Tages ein kleines Mädchen von den Tribes verfolgt sieht und sie retten möchte, wird sie aus ihrem Alleingang hinaus in den Kampf gegen Tartarus gezogen. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten Band gelesen habe und das habe ich beim Start in den zweiten Teil auch deutlich spüren können. Ich war mir nicht mehr sicher, wer zu den Hauptcharakteren gehörte, was im Mittelteil des ersten Buches geschah und wie es endete. Der zweite Band hat zwar einiges wieder rekonstruieren können, aber ein paar Lücken sind mir leider geblieben. Solltet ihr Band 1 noch nicht gelesen haben, solltet ihr ab hier aufgrund von Spoilergefahr eher wegklicken.

Klappentext

After Phoenix, a 17-year-old orphan rogue, sacrifices herself for her loved ones, her world again takes an unexpected turn. She may have forgotten her past, but it hasn’t forgotten her. A war is coming and her role in it will be pivotal.

That is… if she survives. (Quelle)

Wir werden also genau dann wieder in die Story hineingeworfen, bei der wir in Band 1 aufgehört haben. Phoenix hat sich für die Flucht ihrer Freunde geopfert und wird von Tartarus gefangen genommen. Dort trifft sie auf den Minister – ihren Großvater – der sie wieder auf seine Seite ziehen möchte um seine Position zu stärken. Für Phoenix ist das ausgeschlossen und so beginnt eine Reihe an Folterungen und Methoden um ihren Geist zu brechen.

Der erste Teil des Bandes ist somit auch der Spannendste – man bekommt die Verzweiflung von Phoenix zu spüren, als sie sich in den Fängen von Tartarus befindet und kein Fluchtversuch scheint zu funktionieren. Ihr geht es körperlich und seelisch immer schlechter und bevor man denkt, es sei mit ihr vorbei wird sie von unerwarteter Seite doch noch gerettet. Ab diesem Punkt geht es für mich in der Story leider etwas bergab. Natürlich nicht, weil ich es gerne lese wie Menschen gebrochen werden sollen, sondern einfach weil danach einfach gefühlt kaum noch was passiert. Der Großteil des Buches besteht aus dem seelischen Heilungsprozess von Phoenix, weiteren Story-Hintergründen und Pläne schmieden. Der genaue Plan um Tartarus zu stürzen und die Rolle von Phoenix wird bereits bei 60% des Buches angekündigt, umgesetzt wird er aber erst im dritten Band. Im Nachhinein frage ich mich etwas, womit die Autorin das Buch eigentlich gefüllt hat.

Auch die Rolle von Phoenix’s Love Interest hat mich etwas enttäuscht. Es fängt schon damit an, dass ich mich gar nicht mehr genau an seinen Namen erinnern kann, dabei ist es erst wenige Tage her, dass ich das Buch gelesen habe. Traurig, oder? Jedenfalls scheint seine Rolle in diesem Buch größtenteils daraus zu bestehen Phoenix zu halten, ihr gut zuzureden und ein schlechtes Gewissen zu haben.

Ein neuer Charakter, der mir wiederum sehr gut gefallen hat ist Ryker. (Und ich erinnere mich sogar an seinen Namen!) Ryker wird als böses Arschloch in die Story eingeführt, sodass man bereits zu Beginn starke (negative) Gefühle ihm gegenüber entwickelt. Aber das ändert sich im Laufe des Buches – er packt Phoenix nicht in Watte ein wie alle anderen und zeigt sowohl sein harte als auch weiche Seite. Das hat mir bei allen anderen Charakteren sehr gefehlt.

Kurz gesagt leidet New World: Ashes für mich sehr unter dem Mittelbuch-Syndrom, denn alles was passiert, ist nur die Basis für das große Finale im dritten Band, New World: Inferno. Die Charaktere haben mich bis auf Ausnahmen etwas enttäuscht, aber das Ende deutet wieder daraufhin, dass der dritte Band um einiges actionreicher und spannender wird, als dieser Band.

Meine Wertung

Erhältlich: Amazon

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